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Darmkrebsvorsorge

Informationen zur Darmkrebsfrüherkennung

Darmkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung in Deutschland. Etwa 66 000 Menschen erkranken jährlich an Darmkrebs, ca. 29 000 sterben daran. Eine geeignete Vorsorge würde vielen Menschen das Leben retten. Darmkrebs entsteht aus Dickdarmpolypen, die zunächst völlig gutartig sind. Nach 4-10 Jahren entarten aber viele Polypen und werden bösartig. Einzelne Krebszellen gelangen über die Lymphbahn in die benachbarten Lymphknoten oder über die Blutbahn in die Leber. Zuerst bilden sie dort Metastasen (Tochtergeschwülste), später im ganzen Körper. Erst wenn der Tumor gewachsen ist oder auch andere Organe befallen wurden, treten Beschwerden auf. Für eine vollständige Heilung ist es dann oft zu spät. Bei früh erkanntem Darmkrebs sind die Heilungschancen aber sehr gut.
Nutzen Sie die Möglichkeiten zur Darmkrebsfrüherkennung bzw. Früherkennung!

Was fördert die Entstehung von Darmkrebs?

  • Die Belastung unserer Nahrungsmittel ist vielschichtig und nimmt immer zu. Die längste Verweildauer von Nahrungsmittelresten ist im Dickdarm. Schadstoffe sind hier also besonders kritisch. Die richtige Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel ist daher sehr wichtig.
  • Ein erhöhter Alkohol- und Nikotinkonsum und Stress steigert zusätzlich das Darmkrebsrisiko.

Wie lässt sich das Darmkrebsrisiko minimieren?

  • Viele Krebserkrankungen gehen auf eine falsche Ernährung zurück. Dieses Risiko können Sie selbst beeinflussen. Durch eine ausgewogene, ballastoffreiche Ernährung beugen Sie vor und verringern Ihr Krebsrisiko.
  • Gesunde Lebensgewohnheiten, wie z.B. das tägliche Verzehren von Salat, Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie ausreichende Bewegung (vier Mal pro Woche 30 Minuten) schützt sie vor der Entstehung von Darmkrebs.

Ab dem 45. Lebensjahr ist einmal pro Jahr eine gynäkologische Krebsvorsorgeuntersuchung vorgesehen. Hierzu gehört auch nicht wie bisher der Test auf okkultes Blut im Stuhl. (Hämokkult). Bei diesem herkömmlichen Stuhltest wird der Stuhlgang auf minimale, mit dem Auge nicht sichtbare Blutspuren untersucht. Der Labortest kann dann selbst kleinste Blutbeimengungen im Stuhl feststellen, was auf einen möglichen Dickdarmkrebs hinweisen könnte.

Dieser Test bietet aber keine perfekte Sicherheit. Blutspuren im Stuhl können nämlich noch viele andere Ursachen haben, z.B. Blutungen aus Hämorrhoiden, oder nach Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln (manchen Gemüsearten, Fleisch) und Medikamenten (Eisentabletten, Aspirin, Vitamin C etc.).

Wir bieten ab sofort:

  • immunologischer Stuhltest (spezifischer Test auf okkultes Blut im Stuhl)
Frauenärztin Dr. med. Christiane König · Hemmstraße 212-240 · 28215 Bremen
Das Qualitätsmanagementsystem unserer Praxis ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000